Was ist die Konfirmation?
Am 4. 7. 2025 trafen sich Schüler der 6. Klassen des ev. Religionsunterrichtes vor der Immanuelkirche in München-Denning, wo sie Pfarrer Rhinow herzlich empfing. Sie waren gekommen, um zu erfahren, was sie vor, während und nach der Konfirmation erwarten wird.
Zunächst zeigte ihnen Pfarrer Rhinow das Gemeindehaus, das demnächst abgerissen und neu gebaut wird – das Büro, in dem die Anmeldungen zur Konfirmation und auch zu Trauungen stattfinden und den Gemeinderaum, der auch für Konzerte genutzt wird und an dessen Stelle nun ein Café gebaut werden soll, in dem sich z. B. die Gottesdienstbesucher nach dem Gottesdienst treffen können. Außerdem sahen die Schüler den Jugendraum, der auch für Partys genutzt wird.
Dann saßen sie in der Immanuelkirche und erzählten, ob und wann sie getauft worden sind, da dies die Voraussetzung für die Konfirmation ist. Ein Schüler erzählte, dass er als Kleinkind am liebsten im Taufbecken gebadet hätte. Von der „Konfizeit“ vor der Konfirmation berichtete zunächst eine Mutter, deren Sohn gerade konfirmiert worden war. Er habe bei den regelmäßigen Veranstaltungen sehr viel Spaß gehabt. Einmal im Monat treffen sich die Konfirmanden, um miteinander zu reden, Gedanken auszutauschen und zu feiern. Zweimal im Jahr fahren sie auf Freizeiten, auf denen es auch sehr lustig zugeht und wo gut gekocht wird, wie wir in zwei Videos sehen konnten, die uns die Jugendmitarbeiterin zeigte. Sie sagte, dass sie es gut findet, bei ihrer Arbeit ihre Freunde zu sehen und gleichzeitig etwas Sinnvolles zu tun. Und auch unter den Konfirmanden entstehen durch die vielen gemeinsamen Erlebnisse und Gespräche neue Freundschaften, die oft lange halten.
Pfarrer Rhinow sprach auch über ein Thema, das viele Konfirmanden sehr berührt – das Thema Tod. Sie erfahren von Situationen, in denen Menschen unmittelbar davon betroffen sind und können sich auch darüber in Gesprächen austauschen.
Während der Konfirmation ist die Segenshandlung sehr wichtig, an der sich auch die Paten beteiligen. Diese Segnung, die ein gutes Leben und Bewahrung verspricht und mit der die Konfirmanden in die Gemeinde aufgenommen werden, zeigte er an einigen Schülern, die sich vor den Altar knieten.
Die Jugendmitarbeiterin erzählte auch, wie es nach der Konfirmation weitergehen kann. Die konfirmierten Jugendlichen können als Trainees arbeiten, indem sie bei vielen Treffen und gemeinsamen Veranstaltungen ausgebildet werden, um selbst die nächsten Konfirmanden zu unterrichten. Dass dies Spaß macht und dass man selbst dabei viel lernen kann, erzählen auch Schülerinnen und Schüler am WHG, die sich daran beteiligen.
Bildnachweis: Von Renardo la vulpo – Selbst fotografiert, CC0
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