Alpen-Exkursion der Geographie-Kurse
Am Donnerstag, den 16. Juli 2026, war es endlich so weit: Unsere gemeinsame Exkursion ins Alpenvorland stand an. Pünktlich um 8:30 Uhr trafen sich die vier Geographiekurse der Oberstufe mit ihren Kursleitern Frau Deuter, Herrn Stähle, Herrn Störg und Herrn Rösner am Hauptbahnhof, um die Reise nach Benediktbeuern anzutreten. Trotz einiges kleineren Nieselregens zu Beginn startete die Gruppe nach der Anreise mit dem Regionalzug motiviert in den Tag.
Nach einer kurzen Erkundung durch Benediktbeuern erreichten wir den Startpunkt des Wildbachlehrpfads am Lainbach. Von dort an erkundeten die Kurse das Gelände eigenständig. An verschiedenen Stationen präsentierten Schülerinnen und Schüler in kurzen Referaten ihr Wissen, das sie im Anschluss durch praktische Übungen und Forschungsaufträge direkt vor Ort vertieften. Themen wie die Geologie des Alpenvorlandes, die Funktion von Bann- und Schutzwäldern, das Naturphänomen Wildbach sowie Maßnahmen zum Hochwasserschutz standen dabei im Fokus.
Der abwechslungsreiche Aufstieg zur Tutzinger Hütte bot den Lernenden spannende Einblicke in die alpine Landschaft. Oben angekommen, sorgte eine kurzfristige Planänderung für eine besondere Herausforderung: Aufgrund der günstigen Wetterprognose entschieden wir, den eigentlich für den nächsten Tag geplanten Gipfelsturm auf die 1.800 Meter hohe Benediktenwand noch am selben Nachmittag zu wagen. Zwar war diese anspruchsvolle Tour, die stellenweise Klettergeschick erforderte, kräftezehrend, doch der Aufstieg lohnte sich: Vom Gipfel bot sich uns ein atemberaubender Ausblick über das Voralpenland mit Kochel- und Starnberger See, die Nördlichen Kalkalpen und bis tief in den Alpenhauptkamm hinein.
Nach dem gemeinsamen Abendessen blieb ausreichend Zeit, um die beeindruckende Kulisse der Benedikten-Nordwand bei entspannten Gesprächen zu genießen. Ohne WLAN und Handyempfang rückten – ganz klassisch – die Spielkarten in den Mittelpunkt, und es wurde bis zur Hüttenruhe in bester Stimmung „geratscht & gekartelt“.
Am nächsten Morgen wurden wir eines Besseren belehrt: Der Wetterbericht in den Bergen hält nicht immer, was er verspricht – wir starteten also nach dem Frühstück bei strahlendem Sonnenschein den Abstieg ins Tal.
Insgesamt blicken wir auf zwei erlebnisreiche und lehrreiche Tage in den Bergen zurück, die sicher allen Beteiligten noch lange in bester Erinnerung bleiben werden.
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